bonn
Koordinator*in Klimafolgenabschätzung im Dezernat der Oberbürgermeisterin

Die Bundesstadt Bonn sucht
für das Dezernat der Oberbürgermeisterin
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine*n


Koordinator*in Klimafolgenabschätzung
-Besoldungsgruppe A 12 LBesG bzw. Entgeltgruppe 11 TVöD-


im Programmbüro Klimaneutrales Bonn 2035.


Die großen Herausforderungen in der Bundesstadt Bonn erfordern erfolgreiche Projekte. Nur durch eine effiziente Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams, können die von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den politischen Gremien definierten Ziele in den Bereichen Klimaneutralität, Mobilitätswende, soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung erreicht werden.

Der stetigen Professionalisierung der Projekt- und Programmarbeit kommt auf allen Ebenen vom Teilprojekt bis hin zum Projektportfolio eine herausragende Bedeutung zu. Die Stabsstelle Projekt- und Programmanagement hat mit aktuell drei Mitarbeitenden die Aufgabe, den notwendigen Professionalisierungsprozess zu unterstützen und Projekt- und Programmmanagement als selbstverständliches Werkzeug in der Stadtverwaltung zu etablieren.


Der Rat der Bundesstadt Bonn hat das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 beschlossen. Das Programmbüro koordiniert die Entwicklung, Kommunikation und Umsetzung einer Klima-Neutralitätsstrategie für die Bundesstadt Bonn. Dazu gehören neben der Bilanzierung, das Monitoring und insbesondere die Erarbeitung eines Fahrplans zur schrittweisen Erreichung des Ziels einer Klimaneutralität 2035.

Um die Relevanz von Entscheidungen für das Ziel des Klimaneutralen Bonns einschätzen zu können, wird die Stadt Bonn ein Instrument einer Klimafolgenabschätzung einführen. Damit wird sichergestellt, dass klimatologische Auswirkungen von Vorlagen, Beschlüssen und Anträgen in Entscheidungsprozessen fest verankert werden. Aufgabe dieser Stelle ist es, das Verfahren zu entwickeln und im Beschlussprozess dauerhaft zu verankern.


IHRE AUFGABEN UMFASSEN IM WESENTLICHEN:
  • Definition von Kriterien für die Klimarelevanz von Vorlagen und Anträgen
  • Erarbeitung und Festlegung des Umfangs der Prüfungen, Erarbeiten eines Workflows
  • Auswahl eines entsprechenden Tools am Markt oder Entwicklung einer eigenständigen angepassten Lösung
  • Konzeption und Durchführung von Schulungen der mit der Prüfung befassten Mitarbeitenden in den Verwaltungseinheiten (Erst- und Wiederholungsschulungen)
  • Informationsveranstaltungen für die Kommunalpolitik bei Einführung des neuen Instrumentes
  • Beratung und Hilfestellungen für die mit der Prüfung befassten Mitarbeitenden
  • Regelmäßige Evaluierung des Instrumentes der Klimafolgenabschätzung hinsichtlich Verfahren und Wirksamkeit und ggf. Herbeiführen von Verbesserungen
  • Perspektivisch eine Mitarbeit in anderen Arbeitsbereichen des Programmbüros Klimaneutrales Bonn 2035


WIR ERWARTEN VON IHNEN:

Vorausgesetzt wird:
  • eine abgeschlossene Ausbildung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des allgemeinen nichttechnischen Verwaltungsdienstes (Diplom-Verwaltungs(betriebs)wirt*in, Bachelor of Law/of Arts FHöV/HSPV) bzw. ein abgeschlossener Verwaltungslehrgang II
  • oder ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium z.B. mit naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt bzw. vergleichbare Qualifikation
  • Begeisterung für den Klimaschutz und das Ziel der Klimaneutralität


Hierüber sollten Sie verfügen:
  • Fundierte Kenntnisse und Erfahrung in der Bewertung von Umwelteinflüssen
  • Kenntnisse im Bereich Klimaschutz und/oder Klimaanpassung bzw. die Bereitschaft sich entsprechende Kenntnisse anzueignen
  • Affinität zu technischen Themen
  • Anwendung von MS-Office-Produkten
  • Verwaltungserfahrung ist für die Wahrnehmung der Aufgabe wünschenswert
  • teamorientiertes, kooperatives Vorgehen
  • Fähigkeit zu einer zielgruppenspezifischen Ansprache


Gemäß Landesgleichstellungsgesetz und Gleichstellungsplan der Bundesstadt Bonn werden Bewerbungen von Frauen für diese Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Bundesstadt Bonn verfolgt das Ziel, die Vielfalt der Bevölkerung auch in der Stadtverwaltung abzubilden und setzt sich daher aktiv für Chancengleichheit und Diversität ein. Vielfalt ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur und wir sind bestrebt, ein offenes Arbeitsumfeld zu pflegen, das Menschen unabhängig von ihrer ethnischen, kulturellen und sozialen Herkunft, ihres Alters, ihrer Behinderung, ihrer Religion sowie ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität gleiche Chancen bietet.
Wir bestärken Menschen mit einer Migrationsbiografie sich zu bewerben, da wir ihren Anteil in allen Bereichen und Ebenen erhöhen möchten. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind erwünscht.


WIR BIETEN IHNEN:

Vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben mit großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

Die Einstellung erfolgt unbefristet.

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt derzeit grundsätzlich 39 bzw. 41 Stunden.

Neben guten Entwicklungsperspektiven und -möglichkeiten durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir die für den öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen, flexible Arbeitszeiten sowie die Inanspruchnahme von Telearbeit im Rahmen der gültigen Dienstvereinbarungen. Weiterhin besteht das Angebot des Erwerbs eines vergünstigten Job-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr oder eines Parkplatzes.


Kontakt:

Für Auskünfte zur Stelle steht Ihnen im Vorfeld der Bewerbung der Leiter des Geschäftsbereichs Strategische Programmsteuerung Dr. David Thyssen unter der Rufnummer 0228 – 77 20 09 zur Verfügung.

Für Auskünfte zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen beim Personal- und Organisationsamt gerne Eva Adler unter der Rufnummer 0228 – 77 25 27 zur Verfügung.


Bewerbungsfrist:

Die Bewerbungsfrist endet am 28.01.2022.


















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Informationen zu unserem Unternehmen finden Sie im Internet unter:
http://www.bonn.de

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